EUREKA-Fach

Im Herbst 1997 entschied die niedersächsische Justizverwaltung , die Entwicklung einer geeigneten Software selbst in die Hand zu nehmen. Diese Option wurde beim Verwaltungsgericht Osnabrück mit dem Ziel aufgegriffen, ein Programm zur Verwaltung hinreichend großer Datenbanken von vornherein unter Einbeziehung der Richterarbeitsplätze zu entwickeln.

Die Aufgabe übernahm ein auf individuelle Lösungen spezialisierter Programmierer, der in enger Zusammenarbeit mit den Bediensteten des Verwaltungsgerichts, vor allem mit einem auf dem Gebiet der EDV erfahrenen und versierten Richter, bis zum Jahresende 1997 einen ersten Entwurf vorstellen konnte.

Im zweiten Quartal 1998 entschieden sich neben Niedersachsen auch Sachsen-Anhalt für  "EUREKA-Fach"  (Verwaltungs-, Sozial-, Finanz- und Arbeitsgerichtsbarkeit). Mit  Hessen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Bremen, Saarland, Hamburg und Sachsen haben sich  inzwischen weitere Bundesländer für diese Anwendungssoftware entschieden. Im Jahr 2006 ist auch Bayern dem Länderverbund beigetreten und wird ab Anfang 2008 in der Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit EUREKA-Fach einsetzen.

EUREKA-Fach läuft inzwischen an über 160 Standorten und mit weit über 6000 Anwendern.